Orthopädische Schuheinlagen

Was Sie über orthopädische Schuheinlagen wissen müssen:

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Orthopädische Schuheinlagen - Allgemeine Infos

Orthopädische Schuheinlagen sind ausgleichende Elemente mit orthopädischer Zielsetzung, die nach Fertigstellung in geeignetes Schuhwerk eingelegt oder geklebt/geklettet werden. Unter einer orthopädischen Schuheinlage versteht man vielfach nur ein dreiviertel langes Element (Einlage), welches mit der Ballenlinie oder Ballenauftrittsfläche endet. Der Vorteil liegt darin, dass Schuheinlagen auch in Schuhen mit wenig Platz verwendet werden können. Die Schuheinlage muss in ihrem Aufbau & Material der orthopädischen Zielsetzung entsprechen, sowie mit der Gelenk- und Fersensprengung des Schuhs und seiner Brandsohlenform harmonieren.

Einlagenversorgungen sind nur dann sinnvoll, wenn der Schuh mit Einlage dem Fuss ausreichend Platz gewährt. Wenn der Fuss von unten entlastet wird, aber von oben vermehrt Druck erfährt, wird keine Entlastung erreicht.

Neben Schuheinlagen in Kork - Leder Technik finden auch Einlagen aus Thermoplasten und in Metall - Leder Technik (veraltet) Anwendung. Sie variieren jedoch sehr, dabei reicht die Palette von weich / elastisch bis starr / hart. Orthopädische Schuheinlagen können Einfluss auf eine verbesserte Statik des gesamten Körpers nehmen.

Das folgende Schaubild soll die Zusammenhänge der Muskeln im Körper verdeutlichen. Für mehr Informationen klicken Sie einfach das Segment an:

Die obere Hemisphäre

Augen:
Wenn eine unbemerkte Sehschwäche auf einem oder beiden Augen vorliegt, versucht unser Organismus diesen Fehler immer zu korrigieren und stellt sich darauf ein. Nicht selten wird dabei eine leichte Neigung in Verbindung mit einer leichten Kopfdrehung beobachtet. Der Körper wählt hierbei eine Position, die speziell das Sehproblem korrigiert oder kompensiert. Allerdings ist dies auf Dauer eine Herausforderung für die Muskulatur, in unausgeglichener Haltung locker zu bleiben. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Augenärzten, Optimetristen, Optikern und Deine Haltung e.V. kann hier Abhilfe schaffen.
Kiefer:

Ein aufmerksamer Zahnarzt oder Kieferorthopäde stellt sofort fest, wenn sich im Kiefergelenk eine Fehlstellung befindet. Fehlstellungen im Kiefergelenk sind nicht zu unterschätzen. Ein Unter- oder Überbiss spielt gegenüber einer unausgeglichenen Bissfläche eher eine untergeordnete Rolle. Der Kiefermuskel ist einer der stärksten im menschlichen Körper. Sein Spannungszustand ist entscheidend für die Haltung des Kopfes und der Haltung der darunter liegenden Körperregionen. Die Halsmuskulatur kann sich dauerhaft verhärten und nimmt auf die gesamte Rückenmuskulatur Einfluss. Nach einer korrekten Beseitigung eines Fehlbisses werden die Grundlagen für eine dauerhafte Reduzierung der Beschwerden gelegt. Eine orthopädische Schuheinlage welche ausgelegt auf die Sensoren des Körpers gefertigt ist kann dazu beitragen eine Beschleunigung der orthonormalen Haltung zu begünstigen.
Nacken:
Der Nacken oder Hals ist ein bedeutendes Bindeglied zwischen Kopf und Rumpf. Er ist die beweglichste Region der Wirbelsäule. Besonders gehäuft kommen Nackenverspannungen bei sitzenden Berufsgruppen vor. Einseitige Bewegungsabläufe und ein stetig fixierter Blick auf auf den Monitor zum Beispiel begünstigen dieses Verspannungssymptom. Nicht selten verursacht die verspannte Nackenmuskulatur auch Kopfschmerz und Schulterproblematiken.


Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist der wichtigste Stoßdämpfer beim Gehen und Laufen, außerdem umschließt sie das Rückenmark sicher und lässt dabei eine große Flexibilität unserer Bewegungen zu. Die so genannte autochtone (selbsthaltende ) Rückenmuskulatur sorgt dabei für die Aufrechterhaltung der Wirbelsäule.

Der musculus errector spinae (Aufrichter der Wirbelsäule)setzt sich aus vielen Einzelmuskeln zusammen. Er verbindet Wirbelsäule, Rippen und Beckenkamm. Verändert sich also die Stellung der Hüfte, verändert sich synchron auch die Stellung des Beckens, sowie die Stellung von Knie und Fuss. Ein im Längsgewölbe absinkender Fuss hat eine veränderte Belastung im Knie und Hüfte zu Folge.Was bei einseitiger Fehlhaltung eine Verwringung des Beckens, sowie eine Funktionelle Beinlängendifferenz zur Folge hat. Die Wirbelsäule reagiert auf die Veränderungen der Hüfte und steuert im lumbalen Bereich gegen. Daraus resultierende Skoliosen der Wirbelsäule oder Blockaden des Illiosacralgelenk können Folge und Auslöser für weitere Beschwerden sein. Bei Fehlhaltungen des Rückens bzw Rumpfs sollten also immer die Haltung von Becken und Beine, Füssen mit einbezogen werden.


Die Hüfte

Die Hüfte ist das Bindeglied zwischen Rumpf und Beinen. Die Länge der einzelnen Muskelgruppen welche das Becken umschließen und Bauch, Becken und Beine verbinden, haben hier besonders viel Einfluss auf die Funktionalität in unserem Bewegungsablauf. Hüftschmerzen können daher ihre Ursache in organischen oder muskulären Fehlfunktionen haben. Auch atrotische Veränderungen im Hüftgelenk sowie ein veränderter Winkel des Oberschenkelhalses zum Beispiel coxa valga können zu Schmerz und Fehlstellung bzw. Beschwerden führen.


Das Knie

Das Knie und seine Rototionsachse haben direckte Auswirkung auf die Stellung der Hüfte sowie die Stellung der Füsse. Eine Veränderung im Knie zb X-Bein- oder O-Beinstellung, hat eine veränderte Druckverteilung zur Folge.Arthrosen werden begünstigt und die gesamte Stellung der Fuss und Beinstatik wird in Mitleidenschaft gezogen. Der Schuhorthopäde sorgt hier in Zusammenarbeit mit dem Arzt für eine Sicherung der Statik über den Fuss mit Hilfe von orthopädischen Schuheinlagen oder Orthesen.


Der Fuss

Das Wunderwerk Fuss. Er setzt sich zusammen aus 28 Knochen, 2 Sesambeinchen,
114 Bändern, 23 Muskeln sowie 31 Gelenken.

Er ist dazu ausgelegt sich dem Untergrund anzupassen und dabei ein vielfaches seines Körpergewichts abzufedern und zu tragen. Auf den Körper einwirkende Kräfte werden mit Hilfe der Sensoren in Gelenken, Sehnen, Bändern Haut und Muskulatur über den Fuss kompensiert. Durch seine Gewölbekonstruktion und das ausgeklügelte Zusammenspiel der langen und kurzen Fussmuskulatur ist der Fuss das Fundament auf dem unsere Haltung und Körperstatik ruht. Die Pflege der Füsse, seiner Muskulatur, Haut und Beweglichkeit ist also grundlegend für unsere Gesundheit.

Podobalance Sohlen sowie der Bionator sind Hilfsmittel in der ganzheitlichen Medizin. Bei der ganzheitlichen Kieferorthopädie liegt ein Hauptaugenmerk auf den verblüffenden Zusammenhängen zwischen Zähnen, Kiefer und dem gesamten Körper bis zu den Füßen. Zähne und Kiefer hängen in vielfältiger Weise mit den Körperorganen und dem Knochengerüst zusammen.Einige Beschwerden können nur durch große Erfahrung und einer genauen Diagnose in der Ursache ergründet werden.

Kieferbild

Beispielweise können Haltungsschäden und Fussfehlstellungen zu Problemen im Kiefergelenk führen, aber andererseits können auch Kieferfehlstellungen und Fehlbehandlungen die Körperhaltung beeinflussen.Dies kann wiederum chronische Schmerzen wie Migräne auslösen.Die ganzheitliche Kieferorthopädie bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Orthopäden, Physiotherapeuten oder Werkstoffkundlern und Umweltmedizinern und natürlich dem Schuhorthopäden um nur einige zu nennen.

Im Beispiel auf dem Bild rechts sieht man, wie eine kieferorthopädische Zahnkorrektur die Wirbelsäule beeinflussen kann- und das innerhalb von Sekunden. Diesem Zusammenhang auf die Spur zu kommen und im Einzelfall die korrekte Diagnose und die entsprechende Therapie zu finden, erfordert einen geschulten Blick und viel Erfahrung. Bild zum Vergrößern bitte anklicken.

Hier folgt eine Aufstellung der einzelnen Einlagenarten:

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